Tractor harvesting crops in a field

Bereits die dritte Gämse ist zur Welt gekommen

Tractor harvesting crops in a field

Bereits die dritte Gämse ist zur Welt gekommen

Tractor harvesting crops in a field

Bereits die dritte Gämse ist zur Welt gekommen

Tractor harvesting crops in a field

Bereits die dritte Gämse ist zur Welt gekommen

Der Tierpark Biel hat seit Freitag einen neuen Star: der noch namenlose, neugeborene Gamsbock. Nach der bereits dritten Geburt hat ein französischer Zoo Interesse angemeldet.

Der Tierpark Biel ist im Babyglück. Neben jungen Steinböcken, Grauziegen, Walliser Schwarzhalsziegen und Rothirschen ist vor allem im Lebensraum der Gämsen gerade Hochbetrieb.

Bereits im Mai kamen zwei Gamskitze im Tierpark am Bözingenberg zur Welt, ein Weibchen und ein Männchen. Für das weibliche Tier konnte auch bereits ein Name gefunden werden: Yuna, heisst es, so hat die Social-Media-Community des Tierparks entschieden.

Mitte Juni gesellte sich noch ein weiterer kleiner Gamsbock zur Kinderstube in der Herde und schaut mit süssem Babyface neugierig den vorbeigehenden Zoobesuchenden nach. Er hat – wie das andere Männchen von Ende Mai - noch keinen Namen. Luca Bordoni, Leiter des Tierparks Biel, will wieder die Bevölkerung mitmachen lassen.

So können Namensvorschläge einsendet werden. Unter allen Teilnehmenden will Bordoni fünfmal ein Futtersäckli verlosen. Damit die kreativen Namenssuchenden die kleinen Gamskitze auch gleich füttern können.

Durch die drei Geburten bekam die kleine Gamsherde des Tierparks erheblich Zuwachs. «Drei Geburten in einem Jahr sind etwas Besonderes», sagt der Tierparkleiter.

Allerdings habe man deswegen kein Platzproblem. «Für die ersten Lebensjahre können wir die Gämsen behalten», sagt Bordoni. Erst, wenn sie geschlechtsreif werden, könne es zu Problemen kommen, etwa Inzucht. Somit sei es besser, die Tiere dann an einen anderen Zoo abzugeben, meint Bordoni. Der Tierpark Biel ziehe es ohnehin vor, wenige Tiere in grossen Lebensräumen zu zeigen.

Da stellt sich die Frage, weshalb man als Tierpark überhaupt Jungtiere zulässt, wenn man sie ohnehin wieder weggeben muss. «Für die Tiere im Tierpark ist es wichtig, dass sie auch hier ihren biologischen Zyklus durchlaufen», sagt Bordoni. Dazu gehöre auch die Fortpflanzung und die Aufzucht von Jungtieren.

Ein Plätzchen in einem anderen Zoo zu finden, dürfte derweil kaum ein Problem sein. Man habe bereits vor einigen Wochen eine Anfrage eines Zoos aus Frankreich erhalten, der gerne eine Gämse aus Biel bei sich aufnehmen würde.

Bieler Tagblatt
Nicolas Geissounter