Das Murmeltier
FAMILIE - GATTUNG - ART
Das Alpenmurmeltier, auch Mankei oder Murmel genannt, gehört zur Familie der Hörnchen. Es ist ein Nagetier.
BENENNUNG DER TIERE (Fachsprache)
Männliches Tier = Bär
Weibliches Tier = Katze Jungtiere = Affen
LEBENSRAUM - LEBENSWEISE
Das Alpenmurmeltier besiedelt im wesentlichen den Alpenbogen Vorkommen im Jura, Schwarzwald, Schwäbischen Alb und in den
Pyrenäen gehen auf Aussetzungen zurück. Es lebt in der alpinen und subalpinen Zone im baumlosen und baumarmen Grasland.
Hier finden wir tiefe Baue, deren Eingänge vielfach unter Felsbrocken angelegt sind. Murmeltiere leben meistens in kleinen
Familiengruppen. Von Ende September bis Mitte April halten sie einen Winterschlaf; der Bau ist dabei mit Heu gepolstert und
nach aussen mit einem Zapfen aus Erde und Steinen verstopft.
NAHRUNG
Saftiges Grünfutter wie Gräser, Kräuter, Knospen, Triebe und Wurzeln.
FORTPFLANZUNG
Die Bärzeit (Begattungszeit) fällt auf die Zeit nach dem Winterschlaf in den Monat Mai. Die Begattung findet im Bau statt. Nach 5 Wochen bringt die «Katze» 3 bis 4 «Affen» zur Welt.
BEDROHUNG
Die Sterblichkeit wird vor allem durch Nahrungsmangel, Raubfeinde (besonders Steinadler und Fuchs), extreme Witterungsbedingungen und ungenügende Winterbaue beeinflusst. Murmeltiere werden auch bejagt (Murmeltierfett). Beim auftauchen eines Feindes (Steinadler. Kolkrabe, Fuchs und Mensch) stösst ein in Männchenstellung sichernder «Wächter schrille Pfiffe (mit den Stimmbändern erzeugte Schreie) aus, worauf die ganze Kolonie im Bau verschwindet.
Fuchs