Der Luchs
FAMILIE - GATTUNG - ART
Der Luchs ist ein Landraubtier aus der Familie der Katzen. Seine nächsten Verwandten sind der Rotluchs, der nur in Amerika vorkommt, der Kanadaluchs Nordamerikas und der Pardelluchs in Spanien.
BENENNUNG DER TIERE (Fachsprache)
Männliches Tier = Kuder
Weibliches Tier = Luchsin oder Kätzin
LEBENSRAUM - LEBENSWEISE
Der Luchs ist überwiegend ein Dämmerungs- und Nachttier. Wo keinerlei Störungen auftreten können, ist er auch tags aktiv. Der Luchs
ist in seinem Lebensbereich an weit ausgedehnte und weitgehend menschenleere. Wälder gebunden, die allerdings lichte Randgebiete aufweisen
müssen, weil sie Äsungsflächen für Beutetiere sind. Oberhalb 1800 Metern (Waldgrenze) ist der Luchs nur noch selten anzutreffen. In den
Jahren, die seit der Freilassung in den Alpen und im Jura (1971-1976) vergangen sind, haben die Luchse einen beträchtlichen Teil des
zentralen und westlichen Alpen- und Voralpengebietes und des Juras besiedelt.
NAHRUNG
Das Wild wird meistens im Sprung aus einem Baum erbeutet, nur gelegentlich aus einem Versteck am Boden. Eine lange Hetze wird von ihm nicht durchgeführt. Gejagt werden alle Wildtiere, die er bewältigen kann. In der Schweiz lebt er hauptsächlich von Rehen und Gemsen. Gelegentlich werden auf Alpweiden auch Hausschafe gerissen. KleinereTiere erbeutet er eher selten.
FORTPFLANZUNG
Die Ranzzeit verläuft von Mitte März bis April. Die Tragzeit beträgt 70 bis 72 Tage. Das Muttertier bringt 1 bis 4 Jungtiere zur Welt. Die Jungen sind 16 bis 17 Tage blind, sie werden ca. 5 Monate gesäugt.
Fuchs